From The Irish Times: A new level of intelligence for the worldwide web

Quelle dieses Beitrags/ Source of this opost

INNOVATION PROFILE/Digital Enterprise Research Institute (DERI): Information is not knowledge, and knowledge is not wisdom – but the gap is closing, thanks to the pioneering web 3.0 research being done at NUIG

Making sense of the vast amount of data available on the web and other databases today is an increasingly difficult task. For example, if you input the word “Ireland” into the Google search engine you will get no fewer than 265 million results. And if you try to narrow your search down by entering “Ireland holiday” you will get a not much more manageable 145 million results. Read on!

This describes exceedingly well what we are already making use of here: BlueOcean SBC

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Topaktueller Zugriff zum Informationschaos

Das Internet ermöglicht den ungehinderten topaktuellen Zugang zu praktisch allen Datenbanken der Welt und erlaubt es Stakeholdern ihre Daten, Fakten, Meinungen und Absichten allen Interessierten frei und sofort zugänglich zu machen. Leider finden wir den Großteil dieser Informationen in eher unstrukturiertem Zustand vor, d.h. wir finden das, was wir finden wollen oder müssen eher nicht. Oder nur mit großem Rechercheaufwand. Auf Websites, in Blogs, Tweets, bei Facebook etc. wachsen sekündlich enorme Informationsfluten heran, die es Recherchierenden schwer machen, an die für sie relevanten Inhalte zu gelangen.

Topaktueller Zugriff zum Informationschaos also – beinahe wertlos, wenn man es nicht vernünftig handhaben kann. Massenhaften Zugang zu Dokumenten zu haben, ohne deren Bedeutung bewerten zu können, das ist fast, als hätte man keinen Zugriff. Es ist schon lange nicht mehr möglich, einfach so manuell auf das vorhandene Wissen zuzugreifen. Es reicht schlicht die Zeit nicht, alles zu lesen, zu analysieren, zusammenzufassen, zu vergleichen, also zu verarbeiten und zur rechten Zeit bereitzustellen, mit Kollegen zu diskutieren.

Wenn wir die bekannten Suchtechniken (Suchmaschine des Vertrauens) verwenden, treten, abhängig davon, wie gut ich meine Suchanfrage formuliere, doch grundsätzlich zwei Ergebnisse auf: Weiterhin Informationsüberflutung, das Suchsystem gibt zu viele Antworten, sodass es immer noch nicht möglich ist, diese vernünftig zu ordnen und zu sichten. Der Zeitaufwand ist noch immer zu groß, um diese Aufgabe angemessen zu bewältigen.

Abgesehen davon, werden Kriterien für das Ranking innerhalb der Ergebnislisten vom Suchmaschinenbetreiber festgelegt (nicht von ihnen) und vom Websitebetreiber möglichst gut erfüllt (SEO). Dabei wissen Recherchierende doch gelegentlich selbst, was für sie relevant ist, oder nicht?

Das zweite denkbare Ergebnis ist: der Informationsfluss trocknet aus. Es gibt keine oder zu wenige Ergebnisse. D.h. es ist nichts zu sichten da bzw. die Fähigkeit des Systems, besser zu selektieren, und die erreichte Auswahltiefe sind zu gering.

Mit anderen Worten: Um die Fluten zu bewältigen und professionelle Arbeit sicherzustellen, muss ein anderes Content Management her. So zerrinnen einem doch zu leicht die relevanten Inhalte zwischen Tastatur und Timetable. Ich meine, um das Chaos zu bewältigen stehen grundsätzlich drei technologische Ansätze zur Verfügung: Keyword Technologien (s. o.), Shallow Linguistics und Semantic Intelligence. Und ich hoffe, dass ich im nächsten Blogbeitrag dazu etwas zusammentragen kann.

Happy research!

MJA