Anti-Counterfeiting wird erfolgreich dank Semantischer Intelligenz und Systematik.

Produktimitationen sind nichts neues, aber das Internet eröffnet Fälschern und ihren Helfershelfern völlig neue und hocheffiziente Verteilkanäle. Hochwertige semantische Technologien erlauben es jedoch, die illegalen e-Shops weitgehend automatisiert zu entdecken, die Verantwortlichen, deren Netzwerke und Hintermänner zu identifizieren und die für eine erfolgreiche juristische Verfolgung notwendigen Informationen zu beschaffen um die illegalen Vertriebskanäle zu schließen. BlueOcean hat in den letzten zehn Jahren die notwendigen semantischen Web-Technologien mit entwickelt und eingesetzt, um den Anti-Counterfeiting-Prozess abbilden und unterstützen zu können. Dazu gehören unter anderem folgende Module:

Crawler- und Spider Technologien zur Identifizierung und Überwachung von relevanten Quellen, auch in Foren,  Blogs, Social-Networks und Communities und anderen Teilen des Long-Tail (Deep Web). Monitoring, Analyse und Identifikation des Inhalts der ermittelten Quellen mittels semantischer Intelligenz und  spezifischen Ontologien. Entity-Extraction und Identifikation von Personenprofilen sowie Personen- und Firmennetzwerken aus dem Internet und professionelle Datenbanken Auf diese Weise können plötzlich 100.000de von e-Shops täglich im Hinblick auf den Verkauf einer großen Zahl von (illegalen) Produkten systematisch und weitgehend automatisiert überwacht und deren verantwortlichen Personen/Firmen umfassend analysiert werden. Mehr lesen! cfiebig

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Neue Technologien für schnelle Info-Dschungel-Scouts

Die Einflußfaktoren der redaktionellen und journalistischen Arbeit sind in Bewegung. Wenn ich es richtig beobachte, ist es – natürlich neben einer stets veränderlichen allgemeinen Nachrichtenlage – vor allem die wachsende Informationsmenge (im Internet in der Regel allzeit zugreifbar), aus der die relevante Information extrahiert und, unter den jeweils herschenden ökonomischen Rahmenbedingungen, zu einer qualitätvollen Publikation verarbeitet werden soll.

Informationsmenge - ökonomischer Rahmen - journalistische Qualität

Schnelligkeit und noch mehr Genauigkeit sind für Wolfgang Büchner, Chefredakteur der Nachrichtenagentur dpa, wichtige Kompetenzen im digitalen Zeitalter: Denn längst sei das Netz zu einem Dschungel aus Informationen geworden. Deshalb spielten Orientierung und Auswahl eine herausragende Rolle. Je dichter der Informationsdschungel werde, desto wichtiger der Scout der durch diesen Dschungel führt und dem Kunden einer Nachrichtenagentur (Verlage, Medienunternehmen) hilft die relevanten Informationen zu identifizieren. (Interview mit Wolfgang Büchner, Deutschlandfunk, Debattenportal „diskurs.dradio.de)

Wolfgang Büchner @Diskurs from kooperative-berlin“ on Vimeo

Die ersten Verlage und Nachrichtenagenturen haben daher begonnen, Kategorisierung und Extraktion von Inhalten mit Hilfe semantischer Technologien zu automatisieren, dadurch redaktionelle Prozesse effizienter zu gestalten und  Workflow-Clients Informationen in einheitlicher Form bereitzustellen, was zu einer Senkung der Kosten für bisher manuelle Kategorisierung und Beschleunigung der redaktionellen Prozesse führt. In vielen Betrieben sollen Einsatz- und Bearbeitungszeiten verringert werden und Kategorisierungen darüber hinaus an internationale Standards angepasst werden.

Um die Effizienz der Zusammenstellung und Kategorisierung von Inhalten zu erhöhen, empfiehlt es sich, mit Hilfe semantischer Technologien einen Prozess zu implementieren, der beginnend mit der Analyse und dem „Verstehen“ von Wörtern, Begriffen und Sätzen in einer nächsten Stufe Themen identifiziert, die in einem Text besprochen werden. Abschließend weist er mit großer Präzision jedem Beitrag eine oder mehrere Kategorien zu, indem er die einschlägigsten von 1.200 Kategorien des internationalen IPTC-Standards auswählt ( IPTC = International Press Telecommunications Council, Weltverband von Nachrichtenagenturen und Zeitungen für die technische Normierung des Nachrichtenaustausches). Diese Schritte stellen sicher, dass Inhalte dann so organisiert sind, dass sie für weitere Recherchen und Bearbeitungen leicht abgerufen werden können.

MJA

Rhein-Zeitung.de: Google-Suche soll mehr direkte Antworten liefern

Logo der Rhein-Zeitung OnlineNew York (dpa) – Google will bei seiner Suchmaschine künftig stärker direkte Antworten auf die Fragen seiner Anwender und Fakten liefern. Der Internetkonzern arbeite zur Zeit an einem massiven Umbau seiner Suchfunktionalitäten, berichteten das «Wall Street Journal». Mit einer neuen Suchformel solle die semantische Suche eingeführt werden. Damit könnten die Anwender Fragen nach Personen, Orten und Dingen stellen, deren Sinn dann von der Suchmaschine erkannt wird… Weiter lesen